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  Italien im Fernsehprogramm der kommenden Tage
13.05.2008   13:15  - 13:45   ARTE

Zu Tisch...

In Kalabrien

Schon als Kind hat Beppo Oliveto seinem Vater geholfen, den Acker von einem seltsamen Unkraut, der Süßholzwurzel, zu befreien. Sie wächst in Kalabrien wild und behindert die Bauern beim Ernten und Pflanzen. Doch Beppo verdient mit dem Unkraut Geld. Vier Jahre lässt er die meterlange Süßholzwurzel wachsen, bis sie an die Lakritzfabrik bei Rossano in der kalabresischen Ebene verkauft werden kann. Die Lakritzgewinnung ist ein aufwendiges Verfahren. Zuerst wird die Wurzel gemahlen und dann in einer Art Espressomaschine aufgekocht. Der Sud wird weiter eingekocht und nach dem Erkalten zu mundgerechten Lakritzstücken verarbeitet. Doch viel Lakritz wird im Süden Italiens nicht mehr angebaut. Billige Konkurrenz aus China und dem Iran macht den Bauern zu schaffen. Weil die Olivetos vom Süßholzverkauf allein nicht leben können, halten sie noch Kühe und Schafe, deren Milch sie zu Käse und Ricotta verarbeiten. Mehrmals in der Woche fährt Beppo durch die Nachbarschaft und verkauft die frische Ware. Im Winter kommen noch Einnahmen von der Clementinenplantage dazu. Auf dem Hof leben noch Beppos Bruder und sein Sohn mit ihren Familien. Alle helfen in der Landwirtschaft und teilen Beppos große Leidenschaft, gutes Essen und Tanzen. Beppos Frau Enza herrscht über Hof und Küche. Hausgemachte Pasta, frische Salsicce und kalabresische Pizza aus dem eigenen Ofen - wenn Enza kocht, schmeckt es lecker. Nicht zuletzt deshalb ist ihre Küche immer voll, und für Besuch ist immer ein Stuhl frei. Die Olivetos haben nicht viel, aber das teilen sie von Herzen.
 
13.05.2008   21:15  - 21:45   ARTE

Zu Tisch...

In Kalabrien

Schon als Kind hat Beppo Oliveto seinem Vater geholfen, den Acker von einem seltsamen Unkraut, der Süßholzwurzel, zu befreien. Sie wächst in Kalabrien wild und behindert die Bauern beim Ernten und Pflanzen. Doch Beppo verdient mit dem Unkraut Geld. Vier Jahre lässt er die meterlange Süßholzwurzel wachsen, bis sie an die Lakritzfabrik bei Rossano in der kalabresischen Ebene verkauft werden kann. Die Lakritzgewinnung ist ein aufwendiges Verfahren. Zuerst wird die Wurzel gemahlen und dann in einer Art Espressomaschine aufgekocht. Der Sud wird weiter eingekocht und nach dem Erkalten zu mundgerechten Lakritzstücken verarbeitet. Doch viel Lakritz wird im Süden Italiens nicht mehr angebaut. Billige Konkurrenz aus China und dem Iran macht den Bauern zu schaffen. Weil die Olivetos vom Süßholzverkauf allein nicht leben können, halten sie noch Kühe und Schafe, deren Milch sie zu Käse und Ricotta verarbeiten. Mehrmals in der Woche fährt Beppo durch die Nachbarschaft und verkauft die frische Ware. Im Winter kommen noch Einnahmen von der Clementinenplantage dazu. Auf dem Hof leben noch Beppos Bruder und sein Sohn mit ihren Familien. Alle helfen in der Landwirtschaft und teilen Beppos große Leidenschaft, gutes Essen und Tanzen. Beppos Frau Enza herrscht über Hof und Küche. Hausgemachte Pasta, frische Salsicce und kalabresische Pizza aus dem eigenen Ofen - wenn Enza kocht, schmeckt es lecker. Nicht zuletzt deshalb ist ihre Küche immer voll, und für Besuch ist immer ein Stuhl frei. Die Olivetos haben nicht viel, aber das teilen sie von Herzen.
 
13.05.2008   21:45  - 22:00   3Sat

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Musenhof und Machtzentrale - Ferrara

Ferrara in Venetien, die Stadt der Renaissance, erlebte ihre Blütezeit unter der Herrschaft des Fürstengeschlechts der Este im 15. und 16. Jahrhundert. 200 Jahre regierten die Este - es waren die glanzvollsten in der Stadtgeschichte. Der Fürstenhof, das Castell, war Machtzentrale und Musentempel gleichzeitig: Höfisches Leben am Hof, das waren Dichtung und Wissenschaft und die schönen Künste. Dichter wie Ariost und Tasso machten den Hof von Ferrara weltberühmt. Schon früh wurde eine Universität gegründet. Die mittelalterliche Enge der Stadt zu überwinden war erklärtes Ziel der Este; sie prägen das Gesicht der Stadt bis heute: Die "Casa Romei" z.B.: In keinem anderen Gebäude Ferraras wird die Lebensart des 15. Jahrhunderts so lebendig, oder das Lustschlösschen der Este, "Schivar la Noia" mit den berühmten erotischen Fresken, und der "Palazzo dei Diamanti" mit seinen Tausenden von Marmorpyramiden, die geschliffene Edelsteine imitieren. Bis 1598 regierte das Geschlecht der Este, dann fiel die Stadt an den Kirchenstaat zurück. Ferraras Glanzzeit war zu Ende.
 
15.05.2008   12:15  - 12:45   3Sat

Eine Reise durch Sizilien

Insel des Ätna

Sizilien: "Königin der Inseln", "Insel der Sonne und des Ätna" - dieses Image zieht jährlich Tausende von Touristen auf die größte Insel im Mittelmeer. Am Rande Europas gelegen, ist sie Drehscheibe zwischen Orient und Okzident, westlichem und östlichem Mittelmeer. Als solche spiegelt sie auf unvergleichliche Weise die mediterrane und europäische Geschichte wider. Zahllose Völker beherrschten in den letzten 2500 Jahren die Insel - nacheinander, oft auch zur gleichen Zeit -, sie beuteten Menschen und Natur aus oder verhalfen Sizilien zu einer Blüte: Griechen und Karthager, Römer und Byzantiner, Araber und Normannen, Staufer und Spanier. Alle haben sie auf der Insel ihre Spuren hinterlassen - Besucher von heute stehen staunend vor griechischen Theatern und Tempeln, römischen Arenen, byzantinischen und normannischen Kirchen, Stauferburgen und spanischen Barockhäusern. Eine Reise durch Sizilien wird so zu einem faszinierenden Erlebnis. Zum Höhepunkt wird jedoch eine Fahrt zum Ätna, dem größten noch aktiven Vulkan in Europa.
 
15.05.2008   12:45  - 13:00   3Sat

Italiens Apfelgarten

Das Nonstal im Trentino

Das Nonstal liegt im äußersten Nordwesten der Provinz Trentino und grenzt direkt an Südtirol. Als größtes Tal im Trentino ist es übersät mit stattlichen Burgen und Schlössern und umgeben von einer majestätischen Gebirgslandschaft. Außerdem ist das Nonstal einer der wichtigsten Apfellieferanten Italiens - ein Meer von Apfelbäumen bedeckt die Region, zudem spielt die Käseherstellung eine zentrale Rolle. Nicht zu vergessen die Seen: der größte Stausee des Trentino liegt im Nonstal.
 
16.05.2008   00:45  - 01:30   Phoenix

Der letzte Tag

Pompeji

Es geschah am 24. August 79 nach Christus: In einer gewaltigen Eruption brach am Golf von Neapel der Vesuv aus. Er spuckte mehr als zehn Milliarden Tonnen Bimsstein, Felsen und Asche aus und begrub die Stadt Pompeji. Der BBC-Film rekonstruiert mit neuester Computertechnik das dramatische Geschehen vom ersten Ausbruch des Vulkans bis zur Zerstörung Pompejis. Viele Menschen wurden im Moment ihres qualvollen Todes konserviert. Die Asche hat ihre Umrisse bewahrt. Der Film lässt einige der Hauptpersonen wieder aufleben und zeigt ihr Schicksal. Pompeji versinkt innerhalb weniger Stunden in Asche und Stein - der Ausbruch des Vesuvs ist die grösste Naturkatastrophe der Antike. Sie hinterlässt - in der Asche konserviert - die gespenstischen Zeugnisse der Vulkanexplosion: Liebespaare in Umarmung, Diebe, die Geldbeutel umklammern, oder eine junge Frau, die in die Gladiatoren-Kaserne geflüchtet ist. Die BBC-Autoren Ailsa Orr und Peter Nicholson zeichnen mit einen Grossaufwand an Schauspielern und Computer-Animationen die letzten Momente im Leben der wohlhabenden römischen Stadt und ihrer Bewohner nach. Sie verknüpfen archäologische Funde mit menschlichen Schicksalen. Die Dokumentation erhält ihre Struktur durch den Tagesablauf der Hauptpersonen. Auf diese Weise wird historische Information mit Hilfe von spannenden Spielfilmelementen vermittelt.
 
16.05.2008   07:30  - 08:15   Phoenix

Das Herz des Imperiums

Rom

Rom - die ewige Stadt, aber auch das ewige Chaos. Schon vor über 2000 Jahren klagten die Römer über Lärm und Verkehrsstaus. Gesetze verbannten Ochsenkarren tagsüber aus der Metropole, dafür raubten sie nachts den Anwohnern den Schlaf. Im 2. Jahrhundert nach Christus war das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht und Rom die erste Millionenstadt der Geschichte. Noch nie zuvor hatten sich so viele Menschen an einem Ort zusammengedrängt. Die Macht des Imperiums spiegelte sich in den Monumentalbauten der Metropole. Das Ausmaß an Reichtum und Luxus gab es für einige wenige wie in keiner anderen Stadt zuvor. Die Massen der Armen wurden unterdessen durch "Brot und Spiele" bei Laune gehalten. Das Kolosseum war Richtstätte und Unterhaltungszentrum zugleich. 50000 Zuschauer fanden in der größten Arena ihrer Zeit Platz. 100 Tage dauerten allein die Einweihungsfeierlichkeiten im Jahr 80 nach Christus. 2000 Gladiatoren und unzählige Verurteilte verloren dabei ihr Leben. Und Verurteilte gab es genug. Rom, die Hauptstadt des Reiches, war auch die Hauptstadt der Gauner und Verbrecher. Allein 100 Brände waren täglich zu löschen und die Diebstähle und Betrügereien kaum zu zählen. Zuständig für die Verbrechensbekämpfung in der Metropole war die Stadtkohorte, eine Art Polizei mit vielfältigem Aufgabenbereich. Die Einheiten dieser Eingreiftruppe wurden jeweils von einem Zenturio angeführt. Das Autorenteam Manfred Baur und Hannes Schuler spürte dem Alltagsleben im antiken Rom nach und machte erstaunliche Entdeckungen. Heute interessieren sich die Wissenschaftler nicht mehr nur für die glanzvolle Seite Roms. Viele graben in den ehemaligen Slums der Stadt. Richard Neudecker vom deutschen archäologischen Institut in Rom erforscht dort die so genannten insulae, die ersten Mietskasernen der Geschichte: "Mit Miete, mit Wohnungsbau war viel Geld zu machen. Es gab Immobilienfirmen, die diese Gebäude schnell und billig errichteten, ohne auf die Bauqualität zu achten. Es wurden hohe Mieten kassiert. Die Häuser stürzten sehr schnell ein."
 
16.05.2008   20:15  - 21:45   ARD

Spielfilm

Einmal Toskana und zurück

Nach vielen Jahren glücklicher Ehe haben Juliane und ihr Mann Max sich auseinandergelebt und stehen nun kurz vor der Scheidung. Eigentlich verstehen die beiden sich noch immer recht gut, doch als Max bei der Abiturfeier des gemeinsamen Sohnes mit seiner wesentlich jüngeren Freundin auftaucht, kommt es zu einem Eklat. Von ihrem Noch-Ehemann verärgert und enttäuscht, reist Juliane in die Toskana, wo sie den deutschen Olivenbauer Nikolaus kennenlernt. Vom ersten Moment an scheint es zwischen den beiden gewaltig zu funken. Dann aber taucht völlig überraschend Max in der Toskana auf - und plötzlich werden alte Gefühle wieder wach - "Einmal Toskana und zurück" ist eine romantische Liebeskomödie. In den Hauptrollen sind Sabine Postel, Konstantin Wecker und Peter Sattmann zu sehen.
 
17.05.2008   06:30  - 06:45   Phoenix

Wie die Kunstwerke enstehen

Gondelbau in Venedig

Venedig ohne eine Gondelfahrt ist für die meisten Touristen unvorstellbar. In der Stadt der Kanäle gibt es nur noch zwei traditionelle Betriebe, in denen die weltbekannten Boote hergestellt werden. Doch wie baut man eine Gondel? Gerd Helbig beobachtet den Bau der schwimmenden Kunstwerke.
 
17.05.2008   06:45  - 07:30   Phoenix

Mein Venedig

Perücken, Paläste, Powerboote

Mit Gerd Helbig unterwegs. Die Venezianer werden immer weniger und sie kämpfen um ihren Lebensraum. Sie wollen ihr Venedig bewahren und trotzdem für jeden offen halten. Kann das überhaupt funktionieren? Antonio Casellati ist 74 und war vier Jahre Bürgermeister. Seinen herrlichen, uralten Stadt-Palast möchte er verkaufen. Zu aufwändig, zu mühsam, den stolzen Bau auf Stelzen zu unterhalten. Vielleicht geht er den Weg vieler Paläste: ein reicher Mailänder oder New Yorker kauft ihn und besucht die Stadt zweimal im Jahr.
 
17.05.2008   07:30  - 08:15   Phoenix

Mein Venedig

Gondeln, Gold und Gummistiefel

Mit Geld Helbig unterwegs. Roberto Tramontin war der muffeligste Venezianer, dem das ZDF-Team begegnet ist. Ihm gehört die älteste Gondelwerft der Stadt. Seit 1874 baut seine Familie die traditionellen Boote nach unveränderten Vorlagen. Sechs mal hat Gerd Helbig bei ihm gedreht und erlebte die Entstehung einer prachtvollen Hochzeitsgondel von der Kiellegung bis zur zünftigen Einweihung und dazu eine romantische venezianische Hochzeit zu Wasser. Irgendwie hatten die hartnäckigen deutschen Fernsehleute doch Robertos Herz gewonnen. Eines Tages zeigte er ihnen die älteste Gondel Venedigs, die im dunklen Flur eines Palastes am Canal Grande liegt. Vor 100 Jahren vom Urgroßvater gebaut, noch vor 30 Jahren im Dienst, aber jetzt verzogen und verblichen. Roberto selber macht sich nichts aus Rudern, sondern segelt lieber mit bei einer farbenprächtigen Regatta mit alten Booten und bunten schweren Stoffsegeln. Die Gondeln baut er zusammen mit seinem 80-jährigen Vater. Gerade so viele , wie es ihm gefällt. Umsatz ist ihm egal. Er weiß, er wird immer gefragt sein. Roberto verkörpert die Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung verteidigen. Tramontins Hochzeitsgondel wird mit Blattgold verziert. Marino Menegazzo, der einzige noch übrige Goldschläger, glättet es mit wuchtigem Hammer, bis es fein und geschmeidig ist. Marino ist ein Sinnbild des unermesslichen Reichtums in der Glanzzeit Venedigs vor 500 Jahren. Auch die Glasbläser Giuliano und Roberto Ballarin in Murano verwenden seine hauchdünnen Goldfolien, um sie auf ihre gläsernen Kunstwerke zu brennen. Zu diesen traditionellen Betrieben gehört auch die Brokatweberei Bevilacqua, untergebracht in einem unscheinbaren Haus am Großen Kanal. Wenn man die Weberei betritt, traut man seinen Augen kaum.
 
17.05.2008   09:15  - 11:15   Phoenix

Leben und Werk der Symbolfigur der Renaissance

Der göttliche Michelangelo

Vor 500 Jahren schuf Michelangelo (1475 - 1564) weltberühmte Meisterwerke unserer Kulturgeschichte wie die David-Statue in Florenz, die Pièta im Petersdom, die bewegenden Fresken der Sixtinischen Kapelle. Darüber hinaus entwarf er die Pläne für die Kuppel eines der grandiosesten Gebäude der Menschheit, des Petersdoms in Rom. Nach einer schwierigen Kindheit in einfachen Verhältnissen nahm Michelangelo Buonarotti sein Schicksal selbst in die Hand. Er erreichte aus eigener Kraft, dass sein Name schon bald für künstlerisches Genie in Malerei, Bildhauerei und Baukunst strand. Die Doku-Fiktion der BBC zeichnet das Leben eines Künstlers voller Leidenschaft nach. Sein Leben war geprägt von seiner Liebe zur Kunst, zur Ästhetik und zu Gott. Kunsthistoriker stellen Leben und Werk Michelangelos und seine Beziehung zum Vatikan in den geschichtlichen Zusammenhang, so dass der außergewöhnliche Mensch hinter dem Künstler zum Vorschein kommt.
 
Alle Sendungen wurden sorgfältig recherchiert. Eine Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit können wir allerdings nicht übernehmen.