Lage
Region:
Emilia-Romagna
Provinz:
Piacenza

Parken
Kostenloser, großer Parkplatz am Ortseingang
Touristeninformation Geöffnet
März bis Oktober, mit reichhaltigem Infomaterial.
Gegenüber vom Parkplatz, direkt
an der Straße
Sehenswürdigkeiten Rocca
Viscontea
Öffnungszeiten
tgl. 9.30 bis 12.30 Uhr
und 14.00 bis 17.00 Uhr Feiertage: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr i.d.R.
von März bis Oktober (aber auch im Januar war bereits geöffnet)
Torrione farnesiano
Via Fontane del Duca
Palazzo Stradivari
Via Sforza Caolzio
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In der wärmenden Sonne sitzen die Tauben träge auf dem Dach der Rocca Viscontea.
Blinzelnd beobachten sie die wenigen Touristen, die über den Platz schlendern und
in einer der nächsten Osteria verschwinden. Hier nach Castell`Arquato, ein mittelalterliches
Dorf, kann man von der Provinzhauptstadt Piacenza einen ruhigen Nachmittagsausflug
unternehmen.
Bereits bei der Anreise per Auto bietet sich dem Besucher oder Vorbeifahrenden ein
großartiger Blick
auf das eindrucksvolle Burgareal. Die Neugierde auf das kleine
Juwel wächst, wenn man angekommen auf dem großen Parkplatz im Ort, die alten, mehr
oder weniger gut restaurierten Wohnhäuser sieht. Zwischen ihnen immer wieder eine
winzige Bar, eine Tabaccheria, ein kleiner Lebensmittelladen.
Es führen mehrere Aufgänge zur Burg. Je nach körperlicher Verfassung kann man den
kürzeren Weg über Steinstufen wählen, der jedoch auch etwas anstrengender ist. Links
vom Parkplatz führt eine Straße hoch, die dann in abgetretene Steintreppen übergeht.
Achten Sie einfach auf das Schild "centro storico". Der weitaus bequemere Weg um
zur Burg zu gelangen (und nur wenige hundert Meter länger), geht rechts vom Parkplatz
weg durch die kleine Stadt. Auf diesem Pfad gelangen Sie durch das Tor mit dem schönen
italienischen Namen Porta di Sasso. Auf dem Weg nach oben treffen Sie auf zahlreiche
Pizzerien und Osterien, in der jeder Gast herzlich willkommen geheißen wird.
Die ehemalige Wasserburg, die Rocca Viscontea, auf Befehl von Lucchino Visconti
im Jahre 1342 erbaut, bestimmt das Bild des Ortes. Heute gelangt man über die hölzerne
Zugbrücke in das Innere der Burg, die ausschließlich militärischen Zwecken gedient
hatte. In unmittelbarer Nachbarschaft steht die Kirche Santa Maria Assunta, die
im 11. Jahrhundert gebaut
wurde. Wenn man die Kirche betritt, dauert es wenige Sekunden,
ehe man sich an das dämmrige Licht im Inneren gewöhnt hat. Wer die Basilika eingehender
betrachten möchte, kann gegen eine kleine Spende (rechts vom Eingang) die Kirche
in helles Licht tauchen. Auf der rechten Seite befindet sich auch ein schöner ausgemalter
Raum, einige Bilder sind jedoch kaum mehr zu erahnen, so sehr hat die Zeit und die
Witterung die Farben verschwinden lassen.
Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist der Palazzo del Podestà, das Haus des Bürgermeisters,
mit dem kleinen Glockenturm auf der rechten Seite. Heute
gibt es im unteren Bereich
einige Ausstellungsräume für Kunst. Nebenan hat die Enoteca communale, ein kleines
Weinlokal, seine Türen für die
Gäste geöffnet.
Wer durch die schmalen Gassen auf den kleinen (für Stöckelschuhe eher ungeeigneten)
Steinen bummelt, sollte auch die folgenden Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Der
im 16. Jahrhundert erbaute und 20 Meter hohe Torrione farnesiano (Farneser Turm
in der Via Fontane del Duca), der Palazzo del Duca (Herzogspalast) und das neogothische
Haus Castello Stradivari mit schönen Dekorationen im Inneren. Das frühere Krankenhaus
Ospedale di Santo Spirito, das Pilger aufnahm, ist heute ein geologisches Museum,
das Artefakte aus
der näheren Umgebung ausstellt.
Auch wenn es nur wenige Bänke zum Ausruhen gibt, der kleine Park neben der Kirche
ist ein toller Platz um von der Sightseeing-Tour auszuruhen. Der Park ist in einem
sehr gepflegten Zustand; sauber verschnittene Bäumchen und die Rasenflächen erlauben
zwar das Rumtollen für Kinder nicht, aber der marmorne Springbrunnen mit dem Löwen
wird so manches Kinderherz erfreuen können. Bei gutem Wetter hat man vom Park aus
einen zauberhaften Ausblick auf die nächste Umgebung.
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